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<title>su-shee's blogfeed</title>
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<updated>2008-11-19T10:03:33Z</updated>
<author>
<name>Su-Shee</name>
<email>tryshee@gmail.com</email>
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<title>Kurzer Rückblick über die letzten Jahre</title>
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<p>Also, jeder denkt ja, wenn man nicht bloggt, ist man tot im
Grunde. Also, ich hab' ja da jetzt auch so'n Facebook und da mache ich
auch keinen Pieps und Twitter &#252;be ich ja auch noch und wie macht man
jetzt den Leuten klar, dass man auch ein, zwei oder gar drei Jahre
was anderes tun kann?
</p>

<p>
Ausser bloggen kann man n&#228;mlich ein wenig Code schreiben, arbeiten
gehen, dicke B&#252;cher lesen, sich an den F&#252;ssen spielen, mit Arduinos
spielen, Perl 6 coden, zum dritten Mal einen eigenen Windowmanager
anfangen, weil das doch echt alles kacke/gacke ist unter Linux, im
Cafe abh&#228;ngen, Movies gucken, Buffy auswendig zitieren lernen,
franz&#246;sisch kochen lernen, Web dreieinhalb propagieren (aka CSS3,
HTML5 :), an CouchDB spielen, mit Moose rumcoden, so in der Gegend
rumfahren, das Leben geniessen, in der Stadt rumspringen, den
Schokoladen-Horizont erweitern, Brot backen lernen, komische
Tech-Papers lesen, die Weltherrschaft in diesem oder jenem Thema
planen, popkulturelle Bildung aufarbeiten..
</p>

<p>
Mein Twitter-Client heisst &#252;brigens Tschilp. 
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2010-06-17:entries/2010/06/kurzer_rckblick_ber_die_letzten_jahre</id>
<updated>2010-06-17T21:56:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Ich könnte ja mal...</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2010/06/ich_knnte_ja_mal.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Man ist ja den Einfl&#252;ssen Anderer hilflos ausgeliefert,
jawohl. Wenn da einer sacht, &quot;du blogst ja nix mehr&quot;, dann muss man
doch wieder zur Tastatur greifen und was bloggen. 
</p>

<p>
Ich k&#246;nnte was zur Fussball-WM sagen. (Keine Ahnung von Fussball.
Sch&#246;n leere Strassen.) Ich k&#246;nnte was zur Lage der Nation sagen.
(Besser nicht, sonst rege ich mich nur auf, ohje, ohje.) Ich k&#246;nnte
jetzt auch was &#252;ber Perl schreiben. (Dann lachen wieder alle &#252;ber
mich.) Oder ich schreibe mich erstmal wieder warm und gucke, was so
aus den Fingern f&#228;llt. 
</p>

<p>
Und vor allen Dingen m&#252;sste ich mir ein ordentliches Blog installieren
und bin echt zu faul daf&#252;r. :)
</p>

<p>
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2010-06-17:entries/2010/06/ich_knnte_ja_mal</id>
<updated>2010-06-17T20:36:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Mehr Spass mit Filtern</title>
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<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Hachja, Spass und Freude mit Filterlisten. &#196;hnlich wie bei
der unsch&#246;nen Lage, dass im Fall von Problemen mit der Privatsph&#228;re
von staatlicher Seite wenigstens noch ein Datenschutzbeauftragter
institutionalisiert ist, d&#252;rfen wir uns schonmal auf weitere
Privatunternehmen freuen, die sich mit Sperrlisten besch&#228;ftigen. 
</p>

<p>
<img src="/entries/images/susheefilter.png" alt="susheefilter.png"/>
</p>

<p>
Das wundervolle Beispiel von &quot;JusProg&quot; - zu finden und zu testen unter
<a href="http://www.jugendschutzprogramm.de">jugendschutzprogramme.de</a>
zeigt <a href="http://www.l-iz.de/Bildung/Medien/2009/05/Jugendschutz-im-Netz-nun-von-Privatunternehmen.html">in diesem herrlichen Artikel</a>, wer solche Dinge betreibt und wie ernst
solche Filterungen zu nehmen sind. In &quot;JusProg&quot; wird <a href="http://golem.de">golem.de</a> als &quot;GameSoft&quot; eingestuft, <a href="http://blog.fefe.de">Fefes Blog</a> ist erst ab 18 zugelassen; mein Blog
erst ab 14 und der Berliner ISP <a href="http://www.strato.de">strato.de</a>
- wo auch ich meinen Webspace habe - ist als &quot;Zigaretten/Alkohol&quot;
bewertet. 
</p>

<p>
Jenseits der Bild-Verstrickungen (Die Zeitschrift - nicht pics ;) dieses Filters ist aber besonders auch das Werbebildchen &quot;Berlinintim - clever poppen&quot; (<a href="http://www.jugendschutzprogramm.de/logos/berlinintim.jpg"> Bildchen hier</a>) klickenswert. 
 
Wir blicken grossartigen Zeiten entgegen. 
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2009-05-25:entries/2009/05/mehr_spass_mit_filtern</id>
<updated>2009-05-25T18:02:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Brotiges Brotbrot</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2009/03/brotiges_brotbrot.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Weil gekauftes Brot irgendwie nicht so richtig dolle schmeckt
und ich echt das ganze &#214;ko-Eso-Hildegard-Ayurveda-TCM-Brot mit
Jungfrauentr&#228;nen und Quinoa-Keimlingen nicht mehr sehen kann, habe ich
gelernt, langweiliges Spiesser-Brot selbst zu backen.
</p>

<p>
<img src="/entries/images/sauerteigbrot.png" alt="sauerteigbrot.png"/>
</p>

<p>
Es handelt sich dabei um deutsches Spiesser-Roggen-Mischbrot mit
brotigem Brotgeschmack. 
</p>

<p>
Garantiert schn&#246;rkellos und langweilig. 
</p>

<p>
<a href="http://frollein-schmidt.de/brot.html">Detailliertes Rezept mit
Anleitung</a>
</p>

<p>
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2009-03-04:entries/2009/03/brotiges_brotbrot</id>
<updated>2009-03-04T14:27:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Beautified Perl 6 Operators </title>
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<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Already last week's news, <a href="http://lwn.net">Linux Weekly
News</a> posted this beautiful Perl 6 operator poster, made up as
periodic table by <a href="http://www.ozonehouse.com/mark/periodic/">Mark
Lentczner</a>. 
</p>

<p>
<img src="/entries/images/perlopposter.jpg" alt="perlopposter.jpg"/>
(<a href="http://www.ozonehouse.com/mark/periodic/">Periodic Table of Operators</a>)
</p>

<p>
Available as print up to A0 or as 300 dpi JPEG for your average
inkjet. A4 is too small, though - A3 is just perfect.
</p>

<p>
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2009-03-01:entries/2009/03/beautified_perl_6_operators_</id>
<updated>2009-03-01T11:48:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Alpha Channels in GtkPerl</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2009/02/alpha_channels_in_gtkperl.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Here's the Perl version of a rather well known piece of code
to set up alpha channels on a Gtk widget with Gdk's Cairo drawables.
</p>

<p>
The orginal version in C comes from <a href="http://mikehearn.wordpress.com/2006/03/26/gtk-windows-with-alpha-channels/">Mike Hearn</a>. The Python code is <a href="http://plan99.net/~mike/alphademo.py">here</a>, the Ruby version <a href="http://pastie.org/343287">here</a> and <a href="http://pastie.org/397570">mine
in GtkPerl here</a>.
</p>

<p>
The result looks like this: 
</p>

<p>
<img src="/entries/images/gtkalphachanneldemo.png" alt="gtkalphachanneldemo.png"/>
</p>

<p>
</p>

<p>
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2009-02-23:entries/2009/02/alpha_channels_in_gtkperl</id>
<updated>2009-02-23T18:56:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Journalismuskrise die 4385793te</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2009/02/journalismuskrise_die_4385793te.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Wir haben eine Krise in der Krise. &#220;brigens verknotet sich
mein Hirn auf interessante Weise, wenn ich nur oft genug &quot;Krise&quot;
schreibe, werde ich pl&#246;tzlich ganz unsicher, ob Krise nicht doch
eigentlich Kriese geschrieben wird. Ich variiere das also am besten
mit &quot;Tiefpunkt&quot; oder &quot;Katastrophe&quot; oder &quot;Drama&quot; oder so. 
</p>

<p>
Wie dem auch sei. Zus&#228;tzlich zur Wirtschaftskrise, welche ja g&#228;nzlich
unabsehbar und v&#246;llig &#252;berraschend &#252;ber einen Zeitraum von mehreren
Jahren &#252;ber uns herein brach, gibt's ja die akute und ebenfalls ganz
pl&#246;tzliche Krise im Journalismus. Die deutsche Ausgabe von Vanity Fair
wurde eingestellt. Nur der Kenner unter den geneigten Lesern wird
einsch&#228;tzen k&#246;nnen, auf welchem Niveau sich der Verlust dieses
Qualit&#228;tsblatts f&#252;r unsere Zeitschriftenlandschaft bewegt. Wer h&#228;tte
gedacht, dass Leser NICHT in Scharen eine Bunt-Postille kaufen, sich
mit anstrengenden Abos an ein Magazin binden und doch glatt den
schnellen Klick im Internet bevorzugen. Jedenfalls jeder, der unter 35
ist oder unter 40 oder unter 30 - je nach Umfrage und Statistik. 
</p>

<p>
Was ich einfach nicht verstehe ist die Unverst&#228;ndlichkeit, mit der dem
Wandel der Mediengewohnheiten begegnet wird. Ist das wirklich so ein
grosses Geheimnis, dass Leser dort lesen, wo sie das finden, was sie
am liebsten lesen? Das trifft ja nicht bloss auf mich und
meinesgleichen zu, sondern genauso auf die (nun ehemalige) Brigitte-
oder Vogue-Leserin, die bis vorgestern ein Abo hatte und nun aber eben
t&#228;glich aktualisierte Fashion-Blogs liest. (Und davon gibt es
Tausende, mit rasanter Update-Freuqenz, grossartigen Bildern, mit und
ohne Indie-Faktor, geographisch sortiert, gr&#252;n und konservativ, hip
oder f&#252;r Kinder - alles dabei.) Kein Blog muss sich hinter der
Substanzlosigkeit eines Brigitte-Artikels verstecken. 
</p>

<p>
Aber gut. Bleiben wir beim sogenannten &quot;Qualit&#228;tsjournalismus&quot;. Woche
f&#252;r Woche, Tag f&#252;r Tag, klickt Leserinnen-Prototyp &quot;Shee&quot;
(Geisteswissenschaftlerin, urban, Gr&#252;n-Femi-Anstrich ohne Eso,
technik-affin, zickig und ungerecht, aber nichts desto trotz massiv
lesehungrig) sich durch Spiegel, FAZ, S&#252;ddeutsche, taz, Zeit,
telepolis, Le Monde Diplomatique und bleibt jedesmal unzufrieden und
entt&#228;uscht zur&#252;ck. W&#252;rde Die Zeit nicht seit einiger Zeit
offensichtlich wirklich gute Journalisten einstellen und mich
aufmuntern - ich h&#228;tte wohl l&#228;ngst aufgeh&#246;rt, deutsche Medien
&#252;berhaupt zu lesen. (Von meinem special interest &quot;Technik&quot; mal
abgesehen - vielen Dank &#252;brigens bei dieser Gelegenheit an die totale
Presse-Ignoranz der weiblichen Leserinnenschaft UND der weiblichen Autorinnen
bei Heise zum Geburtstag neulich... Ja, wir existieren. Ganz
wirklich.) Ich erwarte einfach etwas anderes, als die Presse wirklich
liefert - sachliche, lange, ausf&#252;hrliche, gut geschriebene Artikel,
die ganz simpel und ganz konservativ einfach &quot;informieren&quot; - mich
interessiert weder &quot;Meinung&quot; (weswegen ich kaum Blogs selbst lese)
noch &quot;Kommentar&quot; (auch Redakteure haben nur Meinungen, werden aber
besser daf&#252;r bezahlt ;) noch diese typische Wuschi-Laber-Meldung der
Art &quot;XY passiert. Staatsoberhaupt X zeigt sich emp&#246;rt, Diktator Y
keilt zur&#252;ck&quot; - minuti&#246;ser body count der folgenden B&#252;rgerkriege
dominiert fortan die Berichterstattung.
</p>

<p>
Ausser, dass ich wirklich gute Artikel will, will ich aber ausserdem
keine Bindung mehr an eine bestimmte Redaktion oder gar ein Abo von
etwas, wovon ich nur die H&#228;lfte lese - ich lese &quot;Deutschland,
International, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft&quot; - sowas wie &quot;Sport&quot;
oder diese furchtbaren Panorama-Klatsch-Abteilungen oder
Jugendanbiederungs-Ressorts und dergleichen: Nein danke. Daf&#252;r gebe
ich kein Geld aus. Genauso wenig wie f&#252;r xx Seiten Printwerbung
zwischen x Seiten Inhalt. 
</p>

<p>
Es sind THEMEN, die mich interessieren - nicht eine bestimmte Linie
einer bestimmten Redaktion. Mir ist doch schnurzpiepe, von wo einer
guter Artikel &#252;ber die Finanzkrise stammt oder ob er auf Deutsch oder
Englisch geschrieben ist - solange er GUT ist und gut geschrieben.
Mich nervt, dass sich deutscher Politikjournalismus immer so
&#252;berextrem auf ganz bestimmte Regionen oder Themen konzentriert - und
immer gleich die komplette Presselandschaft. In der Zeit des
US-Wahlkampfs h&#228;tte man meinen m&#246;gen, wir lebten in den USA. Ausser
Israel, dem Irak und dem Iran scheint es kein anderes Land im Nahen
Osten zu geben und Afrika existiert ganz allgemein &#252;berhaupt nur als
B&#252;rgerkriegsszenario.  Andere EU-L&#228;nder ausser Frankreich und England?
Polen, wenn es mal wieder kracht und Italien, wenn Berlusconi mal
wieder peinlich wird.
</p>

<p>
Vor allen Dingen hinkt deutscher Journalismus so furchtbar hinterher -
der Feuilleton berichtet &#252;ber Serien, deren letzte Folge l&#228;ngst
gelaufen ist (nicht hierzulande nat&#252;rlich, weil wir m&#252;ssen ja immer
noch statt schneller Untertitel uns&#228;gliche Synchronisationen
ertragen..), &#252;ber Kinofilme, die vor 2 Jahren liefen, aber jetzt erst
in Deutschland gezeigt werden oder &#252;ber englischsprachige B&#252;cher, die
&quot;jetzt endlich in deutscher &#220;bersetzung&quot; vorliegen - wer bitte des
entsprechenden Lese-Klientels eben jener B&#252;cher, die im Feuilleton
besprochen werden, ist im Jahr 2009 immer noch nicht in der Lage, das
englische Orginal zu lesen?
</p>

<p>
&#220;ber Technik mag ich gar nicht erst anfangen zu meckern - aber mich
&#228;rgert jeder einzelne Artikel &#252;ber Amazons Kindle und Sonys Reader,
der weiterhin offenkundig nicht in der Lage war, den Iliad zu
recherchieren - der in Europa seit 3 Jahren zu kaufen ist. Statt
informativer Artikel &#252;ber genetic engineering lesen wir die Position
der katholischen Kirche zu Gentechnik. 
</p>

<p>
Ich lese im Grunde nur noch aus Pflichtgef&#252;hl und aufgrund des
Deutschland-Bezugs deutsche Medien - die langen, fundierten Artikel
klaube ich mir weltweit zusammen - und was &quot;gerade angesagt ist&quot; oder
derzeit ansteht, die Zukunft zu pr&#228;gen - das kriegt man eben so
&quot;nebenher&quot; im Internet einfach mit. Ganz ohne Presse, ganz ohne
Journalisten. 
</p>

<p>
Artikel, die mir in den letzten Wochen gut gefallen haben: 
</p>

<p>
<a href="http://www.zeit.de/2007/46/D18-PrenzlauerBerg-46?page=all">Die Zeit &#252;ber den Wandel des Prenzlauer Bergs</a>
</p>

<p>
<a href="http://www.newyorker.com/reporting/2008/05/12/080512fa_fact_collins?currentPage=all">The New Yorker &#252;ber DEN Retouche-Guru Pascal Dangin</a>
</p>

<p>
<a href="http://www.tnr.com/story_print.html?id=b5f61f74-dde6-43ea-a433-9feb0f752c3b">The New Republic &#252;ber Keynesianische Wirtschaftspolitik</a>
</p>

<p>
<a href="http://www.nytimes.com/2009/01/25/magazine/25desire-t.html?_r=1&amp;pagewanted=all">Die New York Times &#252;ber weibliche Physiologie und k&#246;rperliche Reaktionen auf Pornographie</a>
</p>

<p>
<a href="http://www.portfolio.com/news-markets/national-news/portfolio/2008/11/11/The-End-of-Wall-Streets-Boom?print=true">Portfolio &#252;ber die Bankenkrise</a>
</p>

<p>
</p>

<p>
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2009-02-22:entries/2009/02/journalismuskrise_die_4385793te</id>
<updated>2009-02-22T16:06:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Lesen bildet</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2009/02/lesen_bildet.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Hachja. Wo w&#228;re die Welt ohne Amazon? In jeder Tageszeitung
kann man zur Zeit das F&#252;r und Wider zu Amazons Ebookreader &quot;Kindle&quot;
lesen - den es bisher in Deutschland nicht mal zu kaufen gibt.
</p>

<p>
Alternativ kann man nat&#252;rlich in den Feuilletons auch &#252;ber Sonys
Ebookreader lesen - den es ebenfalls noch nicht in Deutschland zu
kaufen gibt. Aber bald soll es ihn geben - die Reste, die
international noch nicht verkauft wurden, w&#228;hrend in anderen L&#228;ndern
bereits das neue Modell erscheint.
</p>

<p>
Im einen Artikel jammert dann eine Lektorin, sie h&#228;tte gern ein
Modell, wo man direkt im Text gleich was schreiben kann; im n&#228;chsten
Artikel werden gleich v&#246;llig neue Literaturformen gefordert, die frei
nach McLuhanschem Ges&#252;lze das mit dem Medium und der Botschaft und dem
Content und so und &#252;berhaupt. 
</p>

<p>
Nicht nur, dass KEIN Artikel in FAZS&#252;ddeutscheSpiegelundKonsorten
auch nur ERW&#196;HNT, dass es seit Jahren einen hervorragenden Ebookreader
IN EUROPA zu kaufen gibt, der AUSSERDEM noch ein gr&#246;sseres Display hat
als Sony und Kindle - n&#228;mlich iRex' <a href="http://www.irextechnologies.com/">Iliad und seine Nachfolger</a> - aber Nein - es MUSS eins der Mini-Modelle von Amazon und Sony sein.  Inzwischen gibt's die neuen iRex-Modelle sogar in zwei Gr&#246;ssen - riesig und f&#252;r die Handtasche.
</p>

<p>
Vielleicht erw&#228;hnt auch jemand mal am Rande - bevor wir gleich neue
Literaturformen einf&#252;hren - wie sch&#246;n es w&#228;re, wenn man
&#252;berhaupt sowas &#196;hnliches wie eine traditionelle Bibliothek in digital
haben k&#246;nnte und dass die Verlage doch bitte endlich aufh&#246;ren sollen,
sich urheberrechtlich in die Hosen zu machen, weil sie sonst den Weg
aller anderen Contentanbieter gehen werden. Die einzige H&#252;rde, die
noch &#252;brig bleibt und den massenhaften Rip jeder Staatsbibliothek
verhindert, ist die Tatsache, dass ein Buch einscannen und ocrn
schlicht einfach nur nervt und ein Riesenaufwand ist. Aber auch daf&#252;r
wird jemand irgendwann eine zweite Maschine (ausser der, die bei
Google steht) erfinden. 
</p>

<p>
Ich m&#246;chte einfach erstmal &#252;berhaupt g&#228;ngige Literatur in digital
vorhalten k&#246;nnen. Ich h&#228;tte gern ein angemessenes Preismodell f&#252;r
digitale B&#252;cher und nicht bloss mickerige 10% weniger. 
</p>

<p>
Wenn ich schon nicht jede Bibliothek dieser Welt digital und via
Internet erreichen und benutzen kann, weil alle immer noch wegen der
Urheberrechte rumheulen, h&#228;tte ich gern vor Studiumsbeginn im Jahr
2012 eine Ladestation vor der T&#252;r des Fachbereichs
Politikwissenschaft, an der ich mit meinem wlanf&#228;higem Reader
vorbeigehe und die wichtigsten 100 Politikb&#252;cher f&#252;r das Studium
herunterlade. 
</p>

<p>
Im Jahr 2012 h&#228;tte ich gern an der T&#252;r des Profs f&#252;r jedes Seminar
einen USB-Stick baumeln, wo ich mir die Unterlagen f&#252;r &quot;Einf&#252;hrung in
die Demokratietheorie&quot; einfach ziehen kann. An den Terminals in der
Bibliothek lade ich mir nach der Recherche die jeweiligen Fachwerke
herunter, die ich aktuell f&#252;r den Kurs &quot;Der Untergang der
Kulturindustrie&quot; ben&#246;tige. 
</p>

<p>
Obwohl. Nein. Das m&#246;chte ich nicht. Im Jahr 2012 sollte die Welt
endlich kapiert haben, dass der DRM-Unsinn nicht funktioniert.
(vielleicht lernt ja die Buchindustrie mal von der
Musikindustrie, die gerade ihren ganzen DRM-Schwachsinn wieder
zur&#252;ckzieht...) Im Jahr 2012 lade ich via Internet einfach verdammt
nochmal runter, was ich f&#252;r mein Studium - meinen Job - mein
Privatvergn&#252;gen ben&#246;tige und Schluss. Immerhin planen die ganzen
Forschungsgesellschaften, dass in ein paar Jahren sowieso Journale und
anderen Publikationen eh unter Open Access-Lizenzen erscheinen
(angeblich sind das bereits ein Viertel der ungef&#228;hr 25000 Journale) -
womit Kopieren und Verbreiten nichts mehr im Weg steht. Allerdings
sehen dann Reader ohne PDF- und HTML-Support ziemlich alt aus. 
</p>

<p>
Im Jahr 2012 h&#228;tte ich gern farbige Reader, mit denen ich Kunstb&#228;nde
angucken kann. Ich h&#228;tte gern eine wirklich gute Vorlesefunktion,
damit ich aus &#220;bungsgr&#252;nden fremdsprachliche Literatur nicht nur
visuell lesen, sondern dazu auch gleich im Ohr h&#246;ren kann, weil das so
unendlich viel besser trainiert. Weil 2012 alle Reader sowieso Wlan
haben und es in St&#228;dten wie Berlin kein Fleckchen mehr ohne gibt,
w&#252;rde ich gern auf der Parkbank sitzend ein Wort markieren und mir die
&#220;bersetzung kurz einblenden lassen - was erfordern w&#252;rde, dass es
ENDLICH &#252;berhaupt mal W&#214;RTERB&#220;CHER komplett online unter einer
vern&#252;nftigen Lizenz gibt - und nicht bloss Leo und Pons. (Duden
komplett online? Fehlanzeige. Aber im Goethe-Institut rumheulen, dass
Diese Unsere Muttersprache Deutsch im Niedergang begriffen ist.
Wundert mich gar nicht. Lausiger Service vom deutschen Sprachw&#228;chter.)
</p>

<p>
Wenn DAS alles funktioniert, DANN denke ich &#252;ber neue Literaturformen
nach.
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2009-02-11:entries/2009/02/lesen_bildet</id>
<updated>2009-02-11T11:50:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Titanic zur Wahl</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2008/11/titanic_zur_wahl.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p></p>

<p>
<img src="/entries/images/schwarzerpraesident.jpg" alt="schwarzerpraesident.jpg"/>
(Von <a href="http://www.titanic-magazin.de/">Titanic</a> nat&#252;rlich - brilliant!)
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2008-11-05:entries/2008/11/titanic_zur_wahl</id>
<updated>2008-11-05T11:30:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>For your inner tree hugger</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2008/07/for_your_inner_tree_hugger.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p></p>

<p>
Fleet Foxes:
</p>

<p>
<a href="http://www.last.fm/music/Fleet+Foxes/_/Your+Protector">Your Protector</a>
</p>

<p>
<a href="http://www.last.fm/music/Fleet+Foxes/_/Mykonos">Mykonos</a>
</p>

<p>
<a href="http://www.last.fm/music/Fleet+Foxes/_/Tiger+Mountain+Peasant+Song">Tiger Mountain Peasant Song</a>
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2008-07-09:entries/2008/07/for_your_inner_tree_hugger</id>
<updated>2008-07-09T18:55:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Mehr Bahn fahren</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2008/04/mehr_bahn_fahren.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p></p>

<p>
<img src="/entries/images/schafsmenu.jpg" alt="schafsmenu.jpg"/>
(Keine Ahnung von wem, aber Danke.*hihi*)
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2008-04-30:entries/2008/04/mehr_bahn_fahren</id>
<updated>2008-04-30T21:20:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Neues aus China</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2008/04/neues_aus_china.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Nein, kein Aprilscherz. ;)
</p>

<p>
Ich hab' eigentlich keine Zeit zum Bloggen im Moment, aber diesen
wirklich herausragend informativen Artikel &#252;ber Politik in China will
man einfach gelesen haben:
</p>

<p>
<a href="http://www.prospect-magazine.co.uk/article_details.php?id=10078">China's new intelligensia</a> (Prospect Magazine, UK - gefunden bei <a href="http.//aldaily.com">Arts & Letters Daily</a>)
</p>

<p>
&#220;ber chinesische Politik & Politikwissenschaftler, Experimente mit
direkter Demokratie, Chinas Einflu&#223 in Afrika und chinesische Think
Tanks.
</p>

<p>
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2008-04-01:entries/2008/04/neues_aus_china</id>
<updated>2008-04-01T21:10:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Klimawandel - JaNeinWeissnicht</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2008/01/klimawandel__janeinweissnicht.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Der Mann aus Neuseeland (Dennis Dutton), der seit (in
Internetgeschichte gerechnet) dem Fr&#252;h-Pleistoz&#228;n schon das
unverzichtbare <a href="http://aldaily.com">arts & letters daily</a>
herausgibt, hat mit einem Kollegen zusammen ein neues Projekt
gestartet: <a href="http://climatedebatedaily.com">climate debate
daily</a>- fein s&#228;uberlich nach Kritikern und Bef&#252;rwortern getrennt.
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2008-01-17:entries/2008/01/klimawandel__janeinweissnicht</id>
<updated>2008-01-17T20:48:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>With apologies to Randall Munroe</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2008/01/with_apologies_to_randall_munroe.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p></p>

<p>
<img src="/entries/images/terminator.png" alt="terminator.png"/>
(Orginal from <a href="http://xkcd.com/311/">xkcd</a> and &quot;Terminator - The
Sarah Connor Chronicles&quot;)
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2008-01-16:entries/2008/01/with_apologies_to_randall_munroe</id>
<updated>2008-01-16T15:30:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Verbesserung der Umwelt</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2008/01/verbesserung_der_umwelt.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p></p>

<p>
<img src="/entries/images/designpolice.jpg" alt="designpolice.jpg"/>
(von der <a href="http://www.design-police.org">design police</a>)
</p>

<p>
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2008-01-16:entries/2008/01/verbesserung_der_umwelt</id>
<updated>2008-01-16T10:50:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>KDE 4 zwonull-ish</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2008/01/kde_4_zwonullish.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Yesterday I actually used our VDSL (10MBit up, 50MBit down) for a
few seconds to grab the KDE 4.0 source. As always, KDE 4.0 compiles
clean on my Slackware including all packages like &quot;Blitz&quot; and
&quot;Soprano&quot; I've never heard of. Mostly, they are twin packages of all
the stuff already existing as libraries - just re-coded Qt-based all
over again. So, after a few hours (my thinkpad is too old, yes) I had
my new KDE 4 with &quot;Plasma&quot; and &quot;Nepomuk&quot; and &quot;Oxygen&quot; and &quot;Dolphin&quot;
and boy, they do know how to name applications and components, don't
they? 
</p>

<p>
What's new with KDE 4.0 (<a href="http://osnews.com/story/19159/KDE-4.0.0-Sweet-Follows-Sour">read this review</a> is all the 2.0 stuff like glossy widgets
and more transparency and animated foobar in every corner and a new
file manager and yes, it looks much more contemporary and lets recent
Gnome versions suddenly look very much out of fashion. Nevertheless it's still a
KDE - as I don't use any Qt-based application, I still don't need a
Qt-based desktop system just to throw all of its components away to
start GTK-applications. (Not that I start an entire Gnome to do that -
I switched back to fvwm-with-rounded-corners months ago in combination
with the Xfce &quot;Terminal&quot; and PcManFM as filemanager...)
</p>

<p>
<img src="/entries/images/desk.png" alt="desk.png"/>
(fvwm with rounded corner patch and SVG support)
</p>

<p>
Despite having a nice look I still don't like the
rather cluttered look and feel of most KDE-applications. Just too
many buttons or too many menus and too much navigation. I don't like
the &quot;hide everything from the user&quot; policy of Gnome either, because
it also results in too many clicks to reach some kind of configuration
option - see for example the typical &quot;advanced options&quot; drop-down in Gimp in
file-save/file-new dialogs. (I give a shit if Gnome style
guide XY says otherwise, it's one click more I have to do -
extremely annoying in already very click-heavy applications.)
</p>

<p>
Maybe it's just me - but I'm starting to judge &quot;GUI&quot; in terms of
similarity to webpages, simply because that's what I use the most.
What I became to expect from my desktop GUI system is a similar
behavior, look and feel, grade of animation, ease of use, speed and
parallel usage. It sounds stupid, but I actually configured SVG-based
scaled icons and some kind of onmouseover visual in fvwm to make my
icons &quot;look nice&quot;. Days later I realized I made them look and feel
more web-like. Things like dropped shadows, rounded corners and all
this nifty style-stuff everyone is supposed to hate - I like it and I
like it a lot and I want my desktop GUI look and feel the same. I'm no
longer a desktop person. I possibly never was because in a way I went
directly from command line and text-based applications to webpages
with only a very short stop at Windows and OS/2... I'm totally used to
webpage look and feel and obviously that's what I expect my GUI
to be.
</p>

<p>
I also like the immense flexibility - I've recently done some stuff
with XUL and Mozilla as development environment (XUL, JavaScript,
XHTML, CSS that is mostly) and what I've got there is a full fledged
GUI-network-programming-theming environment supporting more image
formats for example than most windowmanager or desktops do. And the
more services via webpage are adopted by users, the less there is any
need for a desktop application. (Yes, I'm aware of the privacy
implications.) With Mozilla's &quot;Prism&quot;, Adobe's &quot;AiR&quot; and Microsoft's
&quot;Silverlight&quot; (which under Linux is the Mono-based &quot;Moonlight&quot;
framework) the difference between &quot;webpage&quot; and &quot;desktop&quot; is already
blurring seriously. I know of at least one project taking this idea to
its logical conlusion with a Firefox acting as &quot;windowmanager&quot;
(remember: technically, you don't need a windowmanager to start and use any
X11-application) meaning: start a borderless, menuless,
everything-less Firefox and make it act similar to projects like <a href="http://www.protopage.com">Protopage</a> or my iGoogle.
</p>

<p>
I think the desktop is already dead and no Compiz Fusion can stop
the traditional desktop application to die either. I haven't used an
office-program in literally a decade - the last bigger text I've
written in an office-kind-of program has been my thesis in 1996.
Everything after that: SGML, XML, HTML, LaTex and groff - everything
easy to be manipulated as pure text and easily interconnected with
&quot;links&quot;. PDF is something I read fancy textbooks or image-heavy eZines
in. (And it's also becoming obsolete the more CSS
supports print-styling options.) Recently, a fellow soapmaker just sent
me a link to a group-based Google spreadsheet to add my stuff-for-soap orders.
Very nice and easy and totally independent of operation system or
browser and yes, it's literally impossible to resist no matter what
privacy issues might be.
</p>

<p>
And: I'm tired of waiting for a really good text/image
archiving-searching-kind-of thing for Linux - I'll use FoF-tags, RDF and micro
summaries if I have to to annotate documents and illustrate some kind
of connection between document A and image B. Instead of animating my
window to wobble over my screen, I'd like to see some kind of really
working and desktop INDEPENDENT kind of tool (no Soprano, no Beagle,
no Tracker..) with a nice and easy GUI to search and go through my
stuff. What is the difference between my local texts and
images and between texts and images lying around on a webserver? None.
As Firefox 3 will come with SQLLite I'll get a database on top of all
that - so why not putting all references and tags and comments and
annotations into my FoxDesk-System? ;) 
</p>

<p>
So now I have an orphaned KDE 4 lying around on my harddisk
possibly never to be started again. Ok, maybe twice to check on the
progress of Krita compared to Gimp. (Someone could actually start
separating Krita from KOffice and make it a stand-alone Qt-app like
Scribus is..) 
</p>

<p>
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2008-01-14:entries/2008/01/kde_4_zwonullish</id>
<updated>2008-01-14T14:35:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Es zuckt noch, das Frankreich</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2008/01/es_zuckt_noch_das_frankreich.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Ich hab' vor ein paar Wochen dann auch den Time-Artikel <a href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1686532,00.html">The
Death of French Culture</a> gelesen - unter anderem, weil mich die
Frage schon interessiert, was und wer und woher meine Einfl&#252;sse
kommen.
</p>

<p>
Zun&#228;chst: Die aufgelisteten Einfl&#252;sse wie die franz&#246;sische K&#252;che oder
Chansons gehen mir (vermutlich meiner kompletten Generation und
j&#252;nger) schon l&#228;ngst am A*** vorbei. Mein musikalischer Einfluss
beispielsweise ist England, England und dann England. Das ist schlicht
bedingt durch die Tatsache, dass meine Teenie-Zeit in die Endphase des
Punk und in die Bl&#252;tezeit des Wave f&#228;llt und ich von The Smiths bis
Depeche Mode einfach klar durch diese Epoche sozialisiert bin. Ja, ich
finde Clotaire sehr klasse, aber das d&#252;rfte wohl eher kein
weltumspannender Einfluss sein. Mode aus Frankreich? Ja, tres chic in
Filmen der 40er. Auch hier galt f&#252;r meine Teenie-Jahre: England.
England. England.
</p>

<p>
Aber: Auch England hat seit 15 Jahren als Meme f&#252;r mich keinerlei
Bedeutung mehr - Punk's totally dead und Morrissey ist wohl vermutlich
jetzt dann doch keine Jungfrau mehr. Gut, ich gucke Spooks. Ich finde
den sprichw&#246;rtlichen britischen Humor auch nicht mehr SO irre
brilliant - nicht seitdem ich lauter Italiener gest&#228;hlt durch die
Berlusconi-&#196;ra kenne. DIE sind wirklich trocken. &#220;berhaupt: Italien.
Wenn es um Essen und gute K&#252;che geht, steht Frankreich auch nicht vorn
- nicht mal im Mittelfeld - in meiner Liste. Da sabbert mein
Mundwinkel ganz klar f&#252;r den Nahen Osten, Asien rauf und runter und
Italien. Ausserdem gibt's inzwischen so gute deutsche K&#252;che, dass ich
einen coole Rinderschmorbraten in Kr&#228;uterh&#252;lle nicht mehr in
franz&#246;sischen Kochb&#252;chern nachschlagen muss.
</p>

<p>
Dann h&#228;tten wir da die franz&#246;sische Literatur. Ja, doch. Die grossen
franz&#246;sischen Romane - immer gern. Da bin ich aber klar im 19.
Jahrhundert - vielleicht gerade noch bis Mitte des 20.  Jahrhunderts -
steckengeblieben - was aber im &#220;brigen auch f&#252;r deutsche Literatur
gilt. Da bevorzuge ich heute klar US-Literatur (ich bin einfach ein
konservativer Langweiler und mag die gut erz&#228;hlte Geschichte und den
stinknormalen Roman...) - mit ein paar britischen Ausfl&#252;gen und mag
aber die Russen ebenso wie die Franzosen. Keine klare Pr&#228;ferenz - aber
ich bin nur Stino-Leser.  Genre-Literatur. Da hat Frankreich praktisch
nichts bei mir zu melden - einerseits, weil ich jetzt erst halbwegs
fl&#252;ssig Franz&#246;sisch lesen kann und franz&#246;sische SciFi oder
Polit-Thriller schlicht selten &#252;bersetzt werden - zum anderen aber
auch, weil es einfach soviel weniger aus dieser Ecke gibt.
</p>

<p>
</p>

<p>
Was f&#252;r mich aber einfach den Wandel ausmacht ist, dass weder
Frankreich noch England heute meine kulturellen Bez&#252;ge in der
Hauptsache ausmachen - die Themen, die ich sch&#228;tze (Politik, Technik,
SciFi, Kunsthandwerk, Movies) sind heute was den Einfluss betrifft,
bei mir einfach US- und Japan-dominiert. Bei Politik zwinge ich mich
im Grunde, eine europ&#228;ische Sicht auf die Dinge zu pflegen, indem ich
entsprechend meine Zeitungslekt&#252;re gestalte oder B&#252;cher ausw&#228;hle oder
Fachtexte lese. Movies? Der letzte franz&#246;sische Film, den ich gesehen
habe, war - wor&#252;ber ich ernsthaft nachdenken muss, &#252;brigens - ich
glaube &quot;Die wunderbare Welt der Amelie&quot; und das ist so eine Art von
Seichtpl&#228;tscher-&#196;sthetik-Film, die ich abgrundtief hasse. &quot;8 Frauen&quot;
(9?) war so ganz funny, aber auch nicht mich tief im Herzen bewegend.
&quot;Chocolat&quot; hab' ich wegen Johnny Depp geguckt. Was mich aber &#252;ber
Jahrzehnte hinweg begeistert und mich zum wieder und wieder und wieder
gucken bewegt, ist &quot;Blade Runner&quot; oder der grosse Politthriller der
70er.  (Wieso die Franzosen die Kultur des &quot;Eiskalten Engels&quot;
aufgegeben haben, ist mir ein totales R&#228;tsel...)
</p>

<p>
Mit einer Stadt wie Berlin vor der Nase ist Paris auch eine Stadt, die
ich zwar so gern mag, die sich aber einfach lange nicht mehr so
umwerfend fremdartig und urban und faszinierend anf&#252;hlt wie mit 17.
Franz&#246;sisch ist nicht die faszinierenste Sprache, deren Klang mich
reizt - auch hier ist klarer Sieger die arabische Welt oder gebildetes
Russisch.
</p>

<p>
Aber die Kunst! Jau. Kunst. Da ist aber Frankreich als spezifischer
Tr&#228;ger seiner Kunst f&#252;r mich totale Nebensache - ich suche nichts
spezifisch &quot;Franz&#246;sisches&quot; - wohl aber Japanisches.  Wenn ich mein
Auge gleiten lasse, lande ich in Japan (Design, Mode, Kunsthandwerk),
in Schweden (Design), in China (klassisch), teilweise in Indien
(Hauptsache, bunt), in Japan und erw&#228;hnte ich schon Japan? Das
betrifft wirklich alle Bereiche von &#196;sthetik, egal ob Design,
Architektur oder Mode. Medienkunst hasse ich ja eher, aber wenn ich
damit etwas am Hut h&#228;tte, w&#228;re klar &#214;sterreich zu nennen, was
ansonsten eine ungef&#228;hr so wichtige Rolle wie etwa..  D&#228;nemark.. in
meinen Vorlieben und Einfl&#252;ssen spielt. Gut, ich finde die
Streetartistinnen wie Miss Van und Fafi cool - aber ich finde
insgesamt die Europ&#228;erinnen da sehr stark, auch das ist nichts
wirklich Frankreich-spezifisches.  
</p>

<p>
Aber eine Sache gibt es, wo bei mir Frankreich in Einfluss und
Wertsch&#228;tzung unangefochten an der Spitze steht: (Postmoderne)
Philosophie, Politik und &#252;berhaupt Geisteswissenschaften. Der Einfluss
der ganzen franz&#246;sischen Brainfucker ist intensiv, weitreichend,
f&#228;cher&#252;bergreifend und wirklich in jeder geisteswissenschaftlichen
Disziplin und eigentlich in jedem Kulturteil jeder Zeitung zu finden.
Foucault wird wahrscheinlich auszugsweise heutzutage in deutschen
Gymnasien gelesen.
</p>

<p>
Ausserdem: Politik. Wer sich auch nur den Hauch f&#252;r Nahost-Politik
interessiert, kommt an franz&#246;sischen Zeitungen oder franz&#246;sischen
Autoren, die &#252;ber das Thema publizieren, im Grunde nicht vorbei.  Wenn
ich meine Lekt&#252;reliste von Studium und danach im Geiste passieren
lasse, nimmt die franz&#246;sische Gedankenwelt mehr Umfang ein als alle
anderen - definitiv viel mehr als die USA, beispielsweise, aus denen
ich gerade zum Thema Feminismus viel gelesen habe. Das ist der
Hauptgrund, weswegen ich mir &#252;berhaupt die M&#252;he gemacht habe, noch
Franz&#246;sisch zu lernen - wirklich BRAUCHEN tue ich das im Grunde nicht
mal f&#252;r meine politischen Themenvorlieben.
</p>

<p>
Und DAS ist - finde ich - eine viel gr&#246;ssere kulturelle Leistung als
den besseren Rinderschmorbraten oder eine neue Chanson-Generation zu
zaubern.
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2008-01-04:entries/2008/01/es_zuckt_noch_das_frankreich</id>
<updated>2008-01-04T22:10:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Noch mehr Girliegirls</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2008/01/noch_mehr_girliegirls.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Ah, und diesen herrlichen Artikel
<a href="http://www.city-journal.org/html/17_4_new_girl_order.html">The New
Girl Order</a> hab' ich extra aufgehoben f&#252;r &quot;wenn ich endlich wieder ein
Blog habe...&quot;
</p>

<p>
Unregelm&#228;ssig wehklagt die deutsche Zeitungslandschaft ja &#252;ber
schwindende Geburtenzahlen und berichtet gleichzeitig - ganz klein und
leise - dass die Studienanf&#228;nger-Zahlen und Abiturquoten von M&#228;dchen
und Frauen inzwischen die der Jungen und M&#228;nner &#252;bersteigen.
Selbstverst&#228;ndlich wird dies v&#246;llig ohne gesellschaftliche Konsequenz
bleiben, weswegen Politiker auch weiterhin ignorieren k&#246;nnen, dass in
St&#228;dten wie Berlin Hausfrauen bereits eine Seltenheit werden. 
</p>

<p>
Vermutlich ist die schiere W&#252;rdelosigkeit der Tatsache, nicht mal
Socken und Unterhosen aus eigener Tasche bezahlen zu k&#246;nnen
inzwischen einfach bei den allermeisten Frauen angekommen.
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2008-01-03:entries/2008/01/noch_mehr_girliegirls</id>
<updated>2008-01-03T23:36:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Ja, wir Girls...</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2008/01/ja_wir_girls.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Willkommen im Jahr 2008, in dem sich irgendwie immer noch nichts bei
manchen Journalisten im Kopf ge&#228;ndert hat.
</p>

<p>
Also, wenn man so an ein
&quot;M&#228;dchen&quot; und speziell an ein &quot;Girl&quot; denkt, was einem dann ja allerallererstes, also quasi SOFORT
und blindlings einf&#228;llt, ist eine Harvard-Professorin f&#252;r
Politikwissenschaft, die f&#252;r den New Yorker schreibt - oder? Zumindest
ist dies das Erste, was <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,526126,00.html">dem Spiegel</a> zum Thema Samantha Power einf&#228;llt, die anscheinend in
irgendeiner Form mit Obama verbandelt ist - DAS wiederum muss man
nicht ganz genau analysieren. Also, so ein bisschen. Aber nicht so
richtig doll. 
</p>

<p>
Ich glaube, das soll irgendwie orginell sein. Oder so menscheln oder
so. Ich weiss auch nicht, bin ja auch nur ein M&#228;dchen. 
</p>

<p>
Ehrlich, ich versteh's einfach nicht. Das Bildungsniveau in
Deutschland ist nicht ganz aus der untersten Schublade, die Leute, die
Journalisten werden, haben heute oft studiert, Abi, waren auf einer
der Journalisten-Schulen, es gibt TONNEN von B&#252;chern auf der Welt,
jeder halbwegs gebildete Mensch kann mehr als nur englisch zumindest
lesen - und trotzdem krebst der deutsche Politikartikel in der
untersten Schublade herum. Afrika-Artikel bewegen sich ziemlich genau
an dem, was der Kabarettist Bruno Jonas mal als &quot;live in die Kamera hineinhungern&quot;
bezeichnet hat - Gr&#252;nde, Ursachen, Analysen f&#252;r Konflikte scheinen
keine drei Zeilen wert zu sein.
</p>

<p>
Die Beschwerde, der Westen habe das Interesse daran verloren, mag
vielleicht damit zusammenh&#228;ngen, dass der Westen gern mehr erkl&#228;rt
bekommen m&#246;chte, statt miseor-m&#228;ssig das schriftliche Pendant von
wimmernden Kindern vor die Nase gesetzt zu bekommen. Der
Tr&#228;nendr&#252;sen-Scheiss ist einfach kein Ersatz f&#252;r *ausspuck*
&quot;Information&quot; *MundmitSeifeauswasch*.
</p>

<p>
Und dann wundern sich alle &#252;ber den Niedergang der Leserzahlen.
</p>

<p>
Ich les' jedenfalls lieber New Yorker-Artikel von Samantha Power
direkt als die Meinung eines Spiegel-Redakteurs &#252;ber sie.
</p>

<p>
Armselig ist sowas, so richtig sp&#228;tgotisch.
</p>
</div>
</content>
<id>tag:schreibsturm.org,2008-01-02:entries/2008/01/ja_wir_girls</id>
<updated>2008-01-02T21:50:00Z</updated>
</entry>

<entry>
<title>Something rotten in the state of Internet</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sushee.schreibsturm.org/entries/2007/12/something_rotten_in_the_state_of_internet.html" />
<content type="xhtml">
<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>Hachja. Wenn der doofe User halt nicht vom Propheten weg mag, muss
halt der Berg auf den Propheten fallen. Oder so. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/99953">Heise berichtet</a>, dass ein Informatikprofessor in Graz nach der Zerschlagung von Google ruft. (&quot;Zerschlagung&quot; kenne ich ja mehr aus der ganz, ganz linken Ecke, but never mind. ;) 
</p>

<p>
Das ist eine b&#246;se Sache, dass Leute, die eigentlich Hausarbeiten
schreiben und selbst denken sollen, via Google ihr Zeug
zusammenklauben und einfach ein paar Abs&#228;tze zusammenklicken. Wir
fragen einfach nicht danach, wieso Universit&#228;ten immer noch keine
ordentlichen Seminare im Handwerk des Forschens und des Schreibens
anbieten, die es einem n&#228;mlich schlussendlich mit &#220;bung leichter
machen, die Texte selbst zu verfassen, als sich die Finger wund zu
googlen. Ebenfalls fragen wir nicht, wieso zur H&#246;lle es die Schuld der
Quelle und des Zugangs sein soll, wenn Leute Google ACH ACH WAS
wirklich benutzen, weil der Handgriff aus dem Browser heraus so
einfach ist und Googles Webseite nicht wie Yahoos verm&#252;llter
Bauchladen aussieht. Deswegen unterstellen wir, dass Google &quot;Schuld&quot;
daran tr&#228;gt, dass sich &#252;berhaupt ein entsprechender Spirit unter
Studenten etabliert hat. 
</p>

<p>
Wikipedia. Vade retro, satanas! (Bitte Ursprung bei Wikipedia
nachklicken, Danke..) Das ist noch ganz doll viel b&#246;ser als Google -
besonders weil Deppen und M&#228;dchen wie ich endlich mit 2 Klicks mal ein
paar naturwissenschaftliche Dinge nachschlagen k&#246;nnen - ich bin
nat&#252;rlich im Grunde selbst schuld, dass es keine 83093853-b&#228;ndige
Enzyklop&#228;die f&#252;r meine 33 Regalmeter gibt, die mit der L&#228;nge einiger
Artikel bei Wikipedia mithalten k&#246;nnten. Ausserdem: Die b&#246;sen, b&#246;sen
Autoren, die wirklich allen Ernstes (Wagner einspielen - Untergang des
Abendlandes vorstellen) l&#228;ngere Artikel &#252;ber Star Trek schreiben als &#252;ber
Schillers R&#228;uber. Wir ignorieren an der Stelle einfach die Frage,
wieso Star-Trek Gucker den Arsch hochkriegen, ihre Sache und ihren
Inhalte vertreten und sich eben die M&#252;he eines langen
Wikipedia-Artikels machen - und nicht etwa der geb&#252;ldete Herr
Schirrmacher, der ja den Untergangs des Schriftlichen dank des
Internets &#252;berhaupt dem Tode geweiht sieht. (Hier kein Text.)
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Ich k&#246;nnte mich wirklich so dermassen &#252;ber einen solchen Schwachsinn
aufregen, das h&#228;lt meine Tastatur nicht aus. Dann muss eben eine der
9843750938503 existierenden IT-Firmen mal etwas anderes als yet
another Buchhaltungsprogramm coden oder statt ein weiteres
Content-Management-System auf die Markt zu bringen sich vielleicht
doch mit Suchmaschinen besch&#228;ftigen - das Konzept von Google ist ja so
schwer nicht - eben weil es so einfach ist userseitig funktioniert es
ja so prima! (Man vergleiche Picasa mit den dreckigen Imagehostern,
die es sonst so gibt.. *grusel*) Vielleicht m&#252;ssen dann einfach
mal kulturbeflissene Menschen die Inhalte in Wikipedia verbessern,
wenn ihnen der Kulturanteil darin nicht gen&#252;gt. 
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All diese Punkte sind Punkte, die in Eigenverantwortung und nur so zu
l&#246;sen sind - Googles Einstellung zu Datenschutz ist wiederum eine
andere Sache. (Eigentlich auch nicht wirklich - so, wie die Leute bei
facebook und Konsorten die Hosen runterlassen - hey, was sind da ein
paar Searchhistories?!) 
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Das Dilemma liegt einfach in der alten Schockwellenreiter-Frage:
Wieviel Vernetzung und Netz will man aus Bequemlichkeitsgr&#252;nden und
wieviel m&#246;chte man eben aus Gr&#252;nde der Privatsph&#228;re doch lieber zu
Fuss erledigen? Das aber Leute Services und diese Formen der
Dienstleistungen wirklich nutzen, ist schwerlich Google vorzuwerfen. 
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Ich jedenfalls bekenne mich schuldig des t&#228;glichen Googleklicks und
des wiederkehrenden Wikipedia-Gebrauchs - weil ich f&#252;r mich Quellen
und Informationen direkt vor meine Nase serviert bekomme. Und zwar
dann, wenn mir gerade einf&#228;llt - weil ich JETZT einen Text dar&#252;ber
lese - dass ich gern wissen will, was Blythe Dolls sind, wie eso
eigentlich Spagyrik ist, ob Bruce Lee wirklich Philosophie studiert
hat und welche Fetts&#228;uren in Leindotter-&#214;l enthalten sind, welche
Arten von Moor es gibt, was Hydrolyse genau ist und welche Verbindung
es zwischen Rudolph v. Laban und Joseph Pilates gegeben hat.
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Aber das liegt sicher wieder an mir, dass ich nach beispielsweise der
Lekt&#252;re des Artikels &#252;ber CPUs bei der englischen Wikipedia was
gelernt habe und einfach nicht aus dem Kopf weiss, was Playstations
&quot;Cell&quot; Mikroprozessor genau ist - oder: Eigentlich sollen Leute wie
ich sowas gar nicht wissen - w&#228;re Wikipedia n&#228;mlich nicht so leicht
erreichbar, w&#252;rden viele Leute sowas vermutlich gar nicht nachgucken. 
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<id>tag:schreibsturm.org,2007-12-03:entries/2007/12/something_rotten_in_the_state_of_internet</id>
<updated>2007-12-03T10:17:00Z</updated>
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